China-Reihe Teil 1: Messebesuch in Shanghai

Im Rahmen seiner Chinareisen 2012 besuchte unser Geschäftsführer Gerhard Krämer in diesem Juli die Apppexpo, zwanzigste International Ad, Sign Technology & Equipment Exhibition in Shanghai. Die wichtigsten Eindrücke der Messe hat er für uns zusammengefasst:

„Der Messebesuch galt vorrangig der Kontaktpflege und Stabilisierung langfristiger Zusammenarbeit und war allein deshalb wichtig und erfolgreich. Interessant war er auch deshalb, weil die Messe deutliche Trends in der Veränderung des Marktes erkennbar gemacht hat. Betreffend Displays waren in diesem Jahr nur 1 1/2 Hallen mit Ausstellern gefüllt.

Alle anderen Hallen, insgesamt 14, waren mit Druckmaschinen, Druckmedia-Herstellern, LED-Herstellern, sonstiger Lichtwerbung, Schneidemaschinen usw. bestückt. Gegenüber den Messen der vergangenen Jahre hat sich der Auftritt der Aussteller enorm verbessert. Die meisten Aussteller haben jetzt „richtige Messestände“ und treten auch sonst professionell auf, z. B. mit einheitlicher Kleidung, einer Empfangstheke, Besprechungskabinen… Lediglich die kleineren Hersteller oder Trader sind nach wie vor chaotisch organisiert und treten entsprechend auf. Sie zielen aber auch auf eine andere Zielgruppe ab: den lokalen Markt, Afrika, den mittleren Osten usw. Für den europäischen Markt kommen nach meiner Einschätzung lediglich 8-10 Hersteller in Frage, die eine entsprechende Qualität produzieren können und auch kapitalkräftig genug sind um eine langfristige Lieferfähigkeit zu gewährleisten.

Wirkliche Neuheiten waren erwartungsgemäß nicht zu entdecken, aber es gibt ein paar Nischenprodukte die interessant sein könnten. Highlights waren ein Car-Display, das mit Saugnäpfen auf Autodächern befestigt wird und bis 40 km/h zertifiziert ist, ein „schwimmender“ Flying-Banner für Promotion-Aktivitäten an Seen oder Stränden, Zelte in akzeptabler Qualität, neue Window-Flag Versionen mit modifizierten Befestigungen.

Die Messe hat gezeigt, dass sich auch im Displaybereich langsam die Spreu vom Weizen trennt. Nur wenige Hersteller werden es schaffen, langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und die Qualitätsstandards für den mittleren und gehobenen Kundenkreis zu gewährleisten. Notwendig ist als nächster Schritt die Entwicklung und Integration von „Digital Signage“ in Standard-Displays. Der Trend hin zu bewegten Bildern ist unverkennbar.“

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